Wann sich Google Ads lohnt – und wann nicht
Google Ads ist das schnellste Werkzeug, das es im Online-Marketing gibt: Sie können heute starten und morgen die ersten Anfragen haben. Genau deshalb wird es auch dort eingesetzt, wo es keinen Sinn ergibt und nur Geld kostet. Damit Sie das selbst einschätzen können, hier die ehrliche Version.
Es lohnt sich, wenn Menschen aktiv suchen
Wer einen Rohrbruch hat, googelt einen Notdienst. Wer umzieht, sucht einen Elektriker. Wer heiraten will, sucht einen Fotografen. In solchen Fällen ist die Kaufabsicht bereits vorhanden, und Ihre Anzeige muss sie nur einsammeln. Das ist die Situation, in der Google Ads am zuverlässigsten funktioniert.
Es lohnt sich, wenn ein Kunde genug wert ist
Ein Klick kostet je nach Branche zwischen wenigen Cent und mehreren Euro, und nicht jeder Klick wird zur Anfrage. Wenn ein gewonnener Kunde Ihnen mehrere hundert oder tausend Euro Umsatz bringt, geht diese Rechnung fast immer auf. Bei einem Produkt für zwölf Euro geht sie fast nie auf. Das rechnen wir vorher durch, nicht hinterher.
Es lohnt sich nicht ohne passendes Ziel
Die teuerste Art, Werbebudget zu verbrennen, ist eine gute Anzeige, die auf eine schlechte Startseite führt. Wer auf „Badsanierung Frankfurt“ klickt und dann auf einer allgemeinen Unternehmensseite landet, geht zurück. Deshalb gehört zu jeder Kampagne eine Seite, die genau das Versprechen der Anzeige einlöst. Wenn die fehlt, baue ich sie vorher.
Was Sie an Budget einplanen sollten
Ein Mindestbudget, das für alle gilt, gibt es nicht, und jede Zahl, die Ihnen jemand ohne Kenntnis Ihrer Branche nennt, ist geraten. Was den Rahmen bestimmt, sind drei Größen: wie hoch der Klickpreis in Ihrer Branche ist, wie groß Ihr Einzugsgebiet ist und wie viele Anfragen Sie überhaupt verkraften können.
Mein Vorschlag ist fast immer derselbe: klein und messbar starten, einige Wochen laufen lassen, und erst dann erhöhen, wenn wir sehen, welche Suchbegriffe tatsächlich zu Anrufen führen. Ein Budget, das Sie problemlos ein halbes Jahr durchhalten, bringt mehr als ein großer Start, der nach vier Wochen abgebrochen wird.
Wichtig dabei: Das Werbebudget zahlen Sie direkt an Google, nicht an mich. Das Konto läuft auf Ihr Unternehmen, Sie sehen jeden Betrag, und wenn unsere Zusammenarbeit endet, bleibt es mit allen Daten bei Ihnen.
Wie der Preis eines Klicks zustande kommt und was ihn senkt, steht ausführlich im Wiki: Wie der Klickpreis bei Google Ads entsteht.
Was Sie von mir nicht bekommen
Keine Versprechen zu Platzierungen, die niemand garantieren kann. Keine Berichte, die mit Impressionen und Reichweiten beeindrucken und die einzige Frage offenlassen, die zählt. Und keine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten, in der Sie festsitzen, falls sich herausstellt, dass Werbung bei Ihnen der falsche Hebel ist.