Erst messen, dann bauen
Ein zweiter Repeater löst selten ein WLAN-Problem — häufig macht er es schlimmer, weil er dasselbe überlastete Signal noch einmal weiterreicht. Wir gehen deshalb anders vor: erst ausleuchten, dann entscheiden.
Bei der Ausleuchtung messen wir in Ihren Räumen, wo welches Signal wie stark ankommt, welche Funkkanäle die Nachbarn belegen und wo Wände, Metallregale oder Fahrstuhlschächte das Signal schlucken. Daraus ergibt sich, wie viele Zugangspunkte Sie brauchen und wohin sie gehören.
Was wir einrichten
- Router und Internetzugang: Anschluss einrichten, Zugangsdaten sichern, sinnvolle Grundeinstellungen setzen
- Access Points: mehrere Zugangspunkte mit einem gemeinsamen Netznamen, damit Geräte beim Gehen sauber übergeben werden
- Gäste-WLAN: getrennt vom Betriebsnetz, damit Besucher ins Internet kommen, aber nicht an Ihre Daten
- Verkabelung: Netzwerkdosen, Patchfeld und beschriftete Leitungen statt gewachsenem Kabelsalat
- Netztrennung: Kasse, Produktionsgeräte oder Kameras in eigene Bereiche legen
- Drucker und Netzlaufwerke: feste Adressen, damit sie nicht nach jedem Neustart verschwinden
Typische Fälle aus der Praxis
Das WLAN bricht im hinteren Büro ab. Meist steht der Router im Technikraum an der Außenwand und funkt die halbe Leistung in den Hof. Ein Zugangspunkt an der richtigen Stelle bringt mehr als jedes stärkere Gerät.
Videokonferenzen ruckeln, obwohl die Leitung schnell ist. Häufig teilen sich zu viele Geräte einen überfüllten Funkkanal, oder das Notebook hängt am 2,4-GHz-Band, während 5 GHz frei wäre.
Nach dem Umzug geht nichts mehr. Dosen sind nicht beschriftet, niemand weiß, welche Leitung wohin führt. Wir messen durch, beschriften und dokumentieren — danach ist die Anlage nachvollziehbar.
Zusammen mit Sicherheit gedacht
Ein Netz ist auch eine Eintrittstür. Wir richten es deshalb so ein, dass Gäste nicht ins Betriebsnetz kommen, dass Fernzugriffe von außen kontrolliert erfolgen und dass die Geräte selbst aktuelle Firmware haben. Mehr dazu unter IT-Sicherheit.
Häufige Fragen zu Netzwerk und WLAN
Wie viele Access Points brauche ich?
Das hängt von Fläche, Wänden und Zahl der Geräte ab, nicht von einer Faustregel. Nach der Ausleuchtung sagen wir Ihnen eine konkrete Zahl und die Positionen.
Reicht ein WLAN-Repeater nicht aus?
Ein Repeater halbiert im Regelfall den Durchsatz, weil er auf demselben Kanal empfängt und sendet. Für ein bis zwei Geräte in einem Nebenraum ist das vertretbar, für ein Büro selten.
Müssen dafür Wände aufgestemmt werden?
Meistens nicht. Oft lassen sich vorhandene Leerrohre, Kabelkanäle oder Sockelleisten nutzen. Was baulich nötig wäre, besprechen wir vorher.
Richten Sie auch Gäste-WLAN für Praxen und Vereine ein?
Ja. Getrenntes Gästenetz mit eigenem Zugang, damit Besucher ins Internet kommen, ohne Zugriff auf interne Geräte und Ordner zu haben.
