Schützen, prüfen, schulen
Die meisten Vorfälle in kleinen Betrieben beginnen nicht mit einem raffinierten Angriff, sondern mit einer Mail, die echt aussah, einem Passwort, das mehrfach verwendet wurde, oder einem Update, das seit zwei Jahren aussteht. Genau dort setzen wir an.
Schützen
- Virenschutz einrichten, der wirklich aktiv ist und gemeldet wird, wenn er es nicht ist
- Firewall am Übergang ins Internet sinnvoll konfigurieren statt alles offen zu lassen
- Zugriffsrechte so setzen, dass jeder an seine Daten kommt — und nur an die
- Passwörter aus dem Kopf holen: Passwortverwaltung und Zwei-Faktor-Anmeldung
Prüfen
- Updates für Betriebssystem, Browser und Anwendungen im Blick behalten
- Bekannte Schwachstellen in Routern, Access Points und NAS-Geräten schließen
- Sicherungen nicht nur laufen lassen, sondern die Wiederherstellung testen
Schulen
- Phishing erkennen: woran man eine gefälschte Rechnung oder Bank-Mail sieht
- Sicher arbeiten im Homeoffice und unterwegs
- Was zu tun ist, wenn doch geklickt wurde — die ersten zehn Minuten entscheiden
Warum kleine Betriebe betroffen sind
Ein verbreiteter Irrtum lautet: „Bei uns gibt es nichts zu holen.“ Angriffe auf kleine Unternehmen laufen aber selten gezielt ab. Sie laufen automatisch: Ein Programm sucht das ganze Internet nach Systemen mit einer bekannten Lücke ab und nimmt, was es findet. Wer Handwerk, Praxis oder Kanzlei betreibt, ist damit genauso im Raster wie ein Konzern — nur ohne eigene IT-Abteilung.
Der Schaden ist dann selten das gestohlene Geheimnis, sondern der Stillstand: verschlüsselte Dateien, kein Zugriff auf Aufträge, kein Rechnungsprogramm. Deshalb gehören Sicherung und Sicherheit zusammen — siehe Backup und Datenrettung.
Sicherheits-Check: was dabei herauskommt
Wir schauen uns Ihre Anlage einmal vollständig an und sagen Ihnen danach in verständlichen Worten, wo Sie stehen: was in Ordnung ist, was dringend ist und was warten kann. Sie bekommen keine Liste mit Fachbegriffen, sondern eine Reihenfolge, die Sie abarbeiten können — selbst oder mit uns.
Was wir dabei ansehen: Virenschutz und dessen Meldungen, Update-Stand, Router- und WLAN-Einstellungen, Benutzerkonten und Rechte, Passwortpraxis, Sicherungen und deren Wiederherstellbarkeit, Fernzugriffe von außen.
Datenschutz gehört dazu
Wer personenbezogene Daten verarbeitet — und das tut praktisch jeder Betrieb mit Kundenkartei —, muss sie nach Artikel 32 DSGVO angemessen schützen. Technisch heißt das genau die Punkte oben. Wir sagen Ihnen, welche davon in Ihrem Fall zählen, und dokumentieren, was eingerichtet wurde.
Häufige Fragen zu IT-Sicherheit
Brauche ich als kleiner Betrieb wirklich eine Firewall?
In den allermeisten Fällen ist die im Router bereits vorhanden — sie ist nur selten sinnvoll eingestellt. Wir prüfen, was tatsächlich von außen erreichbar ist, und schließen, was nicht offen sein muss.
Reicht der Virenschutz von Windows?
Für viele Arbeitsplätze ja, wenn er aktiv ist, aktuell bleibt und jemand hinschaut, wenn er meldet. Genau daran scheitert es meistens — nicht am Produkt.
Was passiert, wenn wir doch verschlüsselt werden?
Dann zählt, ob eine Sicherung existiert, die nicht mitverschlüsselt wurde, und ob sie sich zurückspielen lässt. Wir trennen betroffene Geräte, sichern Beweise und holen zurück, was zu holen ist.
Bieten Sie Schulungen für Mitarbeitende an?
Ja, in kleinen Runden und ohne Fachchinesisch. Schwerpunkt ist das Erkennen gefälschter E-Mails und der richtige Umgang mit Passwörtern.
